Funktionsweise von LOGINventory
LOGINventory sammelt zur Netzwerk-Inventarisierung die Daten aller ans Netzwerk angeschlossenen Windows PCs sowie aller sonstigen IP-fähigen Geräte. Auch SNMP-fähige Geräte werden gescannt, wie zum Beispiel Printserver, Switches, Router oder Linux PCs.
LOGINventory muss zur Erfassung und Auswertung aller Netzwerk-PCs nur einmal zentral installiert werden und bietet eine komfortable Benutzerführung auf Basis der LOGINventory Management Console (LMC). LOGINventory kann nur auf Windows NT, XP, Vista, 200x, 7 installiert werden. Eine Installation oder Ausführung von Software-Agenten auf den Client-PCs im Netzwerk ist nicht notwendig. LOGINventory arbeitet agentenlos.
Mit dem Modul LOGINquiry (IP-Scanner) können durch parallele Ad-hoc Abfragen bis zu 150 PCs in einer Minute gescannt werden. Durch Konfiguration des IP-Bereichs lassen sich auch die IT-Bestände unterschiedlicher Standorte eines Unternehmens-Netzwerks inventarisieren. Windows Home Editions wie z.B. Windows 98 lassen sich nur über die Logon-Script Methode erfassen.
Über eine Steuerdatei können zusätzliche SNMP-, Registry- und WMI-Werte ausgelesen werden. Der Scan-Vorgang lässt sich damit nahezu beliebig erweitern.
LOGINquiry schreibt die Scan-Ergebnisse als verschlüsselte .li5-Dateien auch in ein vom Anwender frei wählbares Verzeichnis. Auch bei der Erfassung über Logon-Script oder USB-Stick müssen die resultierenden .li5-Dateien in dieses Verzeichnis gelegt werden.
Das Programm-Modul LOGINsert gleicht die .li5-Dateien dann mit dem entsprechenden Datenbanksystem ab, trägt alle Änderungen ein und löscht die .li5-Dateien anschließend. In den LOGINsert-Optionen lässt sich festlegen, ob die .li5-Dateien gelöscht oder statt dessen in das "Done" Unterverzeichnis verschoben werden sollen (Option: Dateien beibehalten).
Auf diese Weise ist es sogar möglich, an mehreren Standorten LOGINventory zu installieren, die Daten lokal in die Datenbank einzutragen und sie zusätzlich noch zu einer zentralen LOGINventory Instanz zu kopieren, um sie auch dort einzutragen und auszuwerten.
Über die LMC-Komponente oder das Webinterface lassen sich die Daten flexibel auswerten. Die erstellten Berichte können Sie ausdrucken oder zur weiteren Verarbeitung abspeichern.
Die Scan- und Insert-Vorgänge sind über den Windows Task Planner beliebig steuer- und somit automatisierbar.
Vordefinierte Auswertungen
Für die Auswertungen gibt es folgende vordefinierte Knotentypen:
- Assets: dazu zählen alle Computer (mit CPU, Festplatte und Partitionen), von denen Informationen fehlerfrei ermittelt werden konnten, sowie alle weiteren Geräte (IP-fähige Hosts), die im Netzwerk gefunden und nicht als Computer identifiziert wurden.
- Domains: Liste der im Netzwerk enthaltenen Domains
- Faulty: Liste der beim Scannen fehlerbehafteten Assets. Sie werden bei der Lizenzzählung nicht berücksichtigt (wie noch bei LOGINventory 4 der Fall).
- Hardware: Liste der eingesetzten Hardware im Windows-Netzwerk und die Anzahl der Installationen.
- Software: Liste der eingesetzten Software-Pakete im Windows-Netzwerk und die Anzahl ihrer Installationen.
- Lizenz Management: Funktion zur umfassenden Verwaltung der auf den Netzwerk-Rechnern installierten Software-Pakete.
- Benutzer: Anzeige der Unterknoten mit erkannten Benutzer-Konten (welche Benutzer waren während der Datenakquise an welchen Computern angemeldet, wer nutzt welchen Computer).
- Analysen: Hierarchische Analysen vererben ihre Filterbedingungen an Unterknoten weiter. Jeder Analyseknoten lässt sich Usern oder Benutzergruppen als deren Root-Knoten und für alle Abfragen als Standardknoten wie Software-, Asset oder Benutzerknoten darstellen. Dadurch können User ihren Anforderungen entsprechend gefilterte und speziell angepasste Ansichten auf die LOGINventory-Datenbank erhalten. Die obere Baumstruktur mit ihren ungefilterten, vordefinierten Ansichten lässt sich zum Beispiel vollständig ausblenden. Eigene Auswertungen lassen sich beliebig hinzufügen.
- Papierkorb: in ihn lassen sich alle gelöschten oder ausrangierten Assets verschieben. Im LOGINventory-Papierkorb befindliche Assets benötigen keine eigene Lizenz. (Nicht zu verwechseln mit dem Windows Papierkorb.)



